Internationaler Ideenwettbewerb „Das E-Haus“: Architekturstudierende überzeugen Jury mit ihren Ideen

17.01.2020 | Architektur, Meldungen
Die nächste Generation der Passivhäuser hat sich zu Häusern mit Energiegewinn weiterentwickelt

Während des  Sommersemesters 2019 entwickelten die Studierenden des sechsten Semesters Architektur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt gemeinsam mit den Professoren Gunther Benkert,  Normen Langner und Jürgen Köberlein-Kerler  Ideen-Konzepte rund um das Thema Passivhaus. Ihre Resultate reichten sie abschließend bei dem internationalen Ideenwettbewerb „Das E-Haus“ eines Passivhaus-Produkte-Anbieters aus dem Taunusstein ein.

Passivhäuser haben sich über Jahrzehnte etabliert: Sie sind Trend und fungieren ökologisch-kulturell impulsgebend. Mittlerweile haben sie sich zu sogenannten „Passivhäusern mit Energiegewinn“ weiterentwickelt. Dabei erzeugen Aktivkomponenten wie z.B.  auf dem Dach integrierte Photovoltaik-Module überschüssige Energie, die dann eingespeist und beispielsweise zum Laden eines E-Autos genutzt werden kann.

Aufgabe des Ideenwettbewerbs war es, diese technischen Komponenten zur Energiegewinnung in die Gesamtkonzeption der Passivhäuser+ zu integrieren und insbesondere den Einfluss des Tageslichtes beziehungsweise des Sonnenstandes bei der Konzeption zu berücksichtigen. Dank Wärmeschutz und speziellen Fenstersystemen für Passivhäuser lassen sich inzwischen „lichtdurchflutete“ Innenraumkonzepte realisieren, die das  Wohlbefinden fördern. In einem weiteren Schritt sollte daher bei der Konzeption darauf geachtet werden, dass das E-Haus sich auch nach außen hin öffnet und einen Blick in die Natur ermöglicht. Als letzten Punkt galt es, auf die Kosten sowie auf ein generelles Raumprogramm zu achten.

Ausgelobt wurde der hochdotierte Wettbewerb von der Firma isorast-Passivhaus-Produkte GmbH Ende Oktober 2019. Hierbei überzeugten insbesondere folgende Arbeiten von Architektur-Studierenden der FHWS die Jury:

  • Finn Hanstein und Lukas Fischer (3. Platz)
  • Frederic Bötsch und Milan Hochrein (4. Platz)
  • Carina Kipke (Anerkennung)

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