Digitalisierung im Fokus der Forschung

21.04.2021 | IPB
Masterstudiengang Integrales Planen und Bauen mit Studienschwerpunkt Forschung startet mit den ersten Studierenden

Mit Beginn des Sommersemesters 2021 durfte die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen die ersten beiden Masterstudierenden mit Studienschwerpunkt Forschung am Campus Röntgenring begrüßen. Der neue Masterstudiengang der Hochschule für angewandte Wissenschaften bietet Studierenden die Möglichkeit, über drei Semester ein eigens gewähltes Forschungsthema genauer zu untersuchen.

Darin bestand der große Reiz für die beiden Studenten Sebastian Höhn und Thomas Kreß. „Ich habe beruflich bereits viel an Erfahrung gesammelt, sodass ich nun im Studium etwas Neues wagen möchte“, so Kreß, der sein Bachelorstudium an der Technischen Hochschule in Nürnberg absolvierte. Für Sebastian Höhn stand zudem das persönliche und vertraute Miteinander im Vordergrund, das er bereits aus seinem Bauingenieurstudium an der FHWS kannte.

Beide Studenten mussten zunächst Gespräche mit Professoren der Fakultät führen, um ihr Thema zu definieren. Der aus Würzburg stammende Thomas Kreß entwickelte bereits während seines Bachelorstudiums großes Interesse am Themenfeld ‚Energie und Gebäudetechnik‘. Dies festigte sich auch beruflich, als er für ein Schweinfurter Ingenieurbüro arbeitete. Mit dem Masterstudium möchte er dem Thema nun auf wissenschaftlicher Ebene begegnen. Digitalisierung und Virtual Reality in der Gebäudetechnik sind nur ein paar der genannten Forschungsansätze. Da die Digitalisierung auch auf Baustellen immer mehr an Bedeutung gewinnt, hat Kreß sich für Prof. Dr. Jürgen Melzner als Betreuer entschieden, der Experte auf dem Gebiet Building Information Modeling (BIM) ist.

Der Student Sebastian Höhn führte bereits gegen Ende seines Bachelorstudiums mit verschiedenen Professoren Gespräche, um sein Forschungsthema besser abgrenzen zu können. Letztlich entschied er sich für das Thema „Behaglichkeit“, dem er unter der Betreuung von Prof. Dr. Normen Langner näher auf den Grund gehen möchte. Als möglichen Forschungsansatz nennt Höhn die Klassifizierung von Faktoren, die für das Wohlempfinden in einem Raum verantwortlich sind. In einem weiteren Schritt könnten diese beispielsweise an eine App gekoppelt und somit automatisch gesteuert werden, ähnlich dem des Smart Home. Aber bis es soweit ist, gilt es laut Prof. Dr. Langner zunächst einmal die Lücke zu finden: Was gibt es in der Gesellschaft noch nicht? Was wird benötigt?

Neben Vorlesungen stehen daher zunächst einmal Recherche und die Definition der Forschungsmethoden auf dem Stundenplan. Die beiden Studenten sind schon sehr gespannt, wie sich ihre Themen über die drei Semester entwickeln werden, so Höhn und Kreß.  

 

Weitere Veröffentlichungen: 

IDW - Informationsdienst Wissenschaft vom 26.04.2021

Recknagel - Nachrichtenportal für TGA-, HLK- und Sanitär-Experten vom 30.04.2021