Einblicke in den Studiengang

Das umfangreiche Lehrangebot des Studiengangs Integrales Planen und Bauen spiegelt sich in der Varianz der Studienarbeiten wieder, die über den Zeitraum der jeweiligen Semester entstehen.

Die Spannweite der Aktivitäten und Projekte des Studiengangs Integrales Planen und Bauen reicht von kleinen Gestaltungsübungen, über komplexen Entwürfen, Workshops und realisierbaren Projekten, bis hin zu Exkursionen und Ausstellungen. An dieser Stelle zeigt sich ein lebendiger Einblick in den Studiengang Integrales Planen und Bauen.

Vertical NYU

Projektarbeit von Felix Rüger, Kai Gutheil und Olivia Melchior

Bei dem Projekt handelt es sich um den Entwurf eines Hochhauses auf dem Bestandsgebäude der Elmer Holmes Bobst Library am Washington Square Park in New York City. Im Sinne der Nachverdichtung wurde ein neues Konzept für einen Universitätscampus der New York University (NYU) entwickelt, bei dem sich der Campus nicht über eine große Fläche, sondern in die Höhe erstreckt. In dem Gebäude, welches die Fakultäten „Nutrition and Food Science“, „Sport and Health“ sowie „Agricultural Sciences“ beinhalten soll, wird unter anderem auch das Thema des „Urban Farmings“ in eigenen Laboren und Anbauflächen verfolgt und weiterentwickelt. Die Verbindung zwischen dem Bestandsgebäude aus Sandstein und der modernen Aufstockung wird sowohl durch die Mensa mit ihrem verglasten Außenbereich, als auch durch die Erweiterung des Atriums bis in den Neubau gebildet.

Massenmodell des Projektes
Modellansicht des Projektes
Modellansicht des Projektes
Modellansicht des Projektes
Nahe Modellansicht des Projektes
 

Redevelop Dharavi

Projektarbeit von Anita Cif, Annika Neff und Lisa Melchers

Der Grundgedanke des Projektes ist es die Grundbedürfnisse der in den Slums lebenden Menschen zu verbessern. Hierzu zählen das Bedürfnis nach sauberen Wasser und Luft, Nahrung, Beschäftigung und medizinischer Versorgung. Diese Unabdingbarkeiten spiegeln sich in der Nutzungsverteilung des Versorgungshochhauses wieder. Durch die Aufteilung in Marktebene, Sanitärebenen mit Baden und Wäsche waschen, Bildung und Krankenstation kann die Versorgungsinfrastruktur in den Slums erheblich verbessert werden. Dabei wird in dem Projekt besonders darauf geachtet, dass traditionelle Werte und Lebensweisen erhalten bleiben und das westliche Lebensbild nicht aufgedrängt wird.

Perspektivische Ansicht des Gebäudes mit Blick auf Klassenzimmer
Perspektivische Ansicht des Gebäudes mit Blick auf Badeebene
Seitenansicht des Gebäudes
 

Prozessmanagement und prozessorientierte Optimierung der Arbeitsvorbereitung im Bauunternehmen

Masterarbeit von Philipp Vazquez

Die Abwicklung eines Bauprojekts besteht aus einer Vielzahl an Prozessen mit vielschichtigen Einflussgrößen und Verflechtungen. Bauunternehmen müssen sich zusehends der Herausforderung stellen, Bauprojekte zügig und kostenoptimiert abzuwickeln, ohne dass Abstriche bei der geschuldeten Qualität gemacht werden müssen. Ausschlaggebend für den Projekterfolg sind daher im besonderen Maße die Effizienz und die Effektivität in der Projektabwicklung. In diesem Zusammenhang zeigt sich, dass der Prozessgedanke vermehrt Einzug in die Bauwirtschaft hält.

Übergeordnete Zielsetzung der Masterarbeit war es, für und in Zusammenarbeit mit der dechant hoch- und ingenieurbau gmbh konkrete Potenziale und Optimierungsempfehlungen für den Prozess der Arbeitsvorbereitung respektive dessen Teilprozesse im Unternehmen darzulegen. Angesichts des starken Unternehmenswachstums in der Vergangenheit und des anhaltend hohen Wettbewerbsdrucks hielt seit Beginn des Jahres 2018 der Prozessgedanke vermehrt Einzug in die strategischen Überlegungen der Unternehmensführung. In diesem Zusammenhang wurden im Rahmen der Arbeit die Rahmenbedingungen für die Entwicklung eines prozessorientierten Qualitätsmanagementsystems in der dechant hoch- und ingenieurbau gmbh herausgearbeitet.

Aufschlüsselung der Prozessschritte mit Zwischenschritten
Die vier wesentlichen Schritte der Prozessoptimierung in der Übersicht. Beginnend mit der Definition der Unternehmensziele, über die Dokumentation der Ist-Prozesse, bis hin zur Behebung der existierenden Prozessschwachstellen und der kontinuierlichen Verbesserung aller Prozesse.