Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen

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03.05.19 | Bauingenieurwesen

Zwischen traditionellem Dim-Sum und modernsten Niedrigstenergiegebäuden

Ein Bericht von Prof. Dr. Normen Langner

Studierende, Professoren und FHWS-Mitarbeiter auf dem Campus der Partnerhochschule SZTU. // Foto: Kottusch-Langner

Blick auf den Tian Tan Buddha in Hongkong. // Foto: Kottusch-Langner

Studierende, Professoren und FHWS-Mitarbeiter vor einer chinesischen Straßenbaustelle in Hong Kong. // Foto: Kottusch-Langner

Blick auf die weltweit längste Überseebrücke, der HKZM-bridge. // Foto: Kottusch-Langner

Die Reise begann im Großraumflieger A380 von München nach Hong Kong. Noch am Ankunftstag konnten alle Teilnehmer der Reise ein typisch chinesisches Dim-Sum Abendessen genießen. Aufgrund der Zeitverschiebung und des langen Fluges stand den Studierenden und Professoren der erste Reisetag zur freien Verfügung und wurde für vielfältige Ausflüge in Hong Kong genutzt. Unter anderem wurde der Big Budda, der Victoria Peak sowie ein Nachtmarkt in der Temple Street besucht. Auch eine Karaoke-Bar stand auf dem Programm der Studierenden.

Das erste offizielle Exkursionsziel war das Zero Carbon Building in Kowloon Bay. Dieses emissionsfreie Mustergebäude dient als 1:1 Anschauungsobjekt für Niedrigstenergiegebäude und deren Umsetzung. Der Architekt Tony Ip, der das Gebäude einst geplant hatte, stellte den Studierenden das Gebäude persönlich vor. Anschließend wurde eine Revitalisierung eines ehemaligen Fabrikgebäudes zur Baumwoll- und Stoffherstellung besichtigt. Der nun unter dem Namen "The Mills" laufende sehr maßvoll und laut Studierenden ansprechend sanierte Gebäudekomplex beinhaltet neben Räumen und Ausstellungsflächen für Start Up's auch ein Café sowie Büro- und Konferenzräume. Als Abschluss der Tage in Hong Kong wurde die mit 55 km weltweit längste Überseebrücke zwischen Hong Kong und Macao bzw. Zhuhai besichtigt.

Die anschließenden Tage auf dem chinesischen Festland waren geprägt durch die Besuche der beiden Partnerhochschulen Shenzhen Technology University (SZTU) in Shenzhen und Bejing Institute Technology (BITZH), School of Design and Art, in Zhuhai. Durch den herzlichen Empfang der dortigen Kollegen und die zahlreichen Führungen über den Campus konnten die Studierenden einen guten Einblick in die Hochschulentwicklung in China gewinnen. An beiden Hochschulen konnten sich beim gemeinsamen Essen chinesische und deutsche Studierende austauschen.

In Shenzhen wurde neben dem Besuch des Pingan International Finance Center - mit 599 m das vierthöchste Gebäude weltweit - auch das Büro Urbanus Architecture & Design und deren aktuelle Baustelle des Headquarter Building of Dacheng Fund besucht. Außerdem stand ein Besuch der Baustelle des neuen zentralen Hochschulgebäudes auf dem Campus der SZTU auf dem Programm. In Zhuhai konnten die Studierenden weiterhin an der Abschlusspräsentation des Workshops "Tribute Bauhaus - Prototyping the Future" unter der Leitung von Professor Martin Rendel teilnehmen, bevor Herr Prof. Dr. Normen Langner neben der Vorstellung der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der FHWS einen Kurzvortrag zum Thema der "Thermischen Behaglichkeit in Großraumbüros" vortrug.

Den Abschluss der Reise bildete ein Kurzbesuch in Macao, bei dem in den verbleibenden Stunden vor dem Abflug nach einer Stadtbesichtigung auch ein gemeinsames Abschlussessen stattfand. Nach einer beeindruckenden und unvergesslichen Exkursion startete dann um kurz vor Mitternacht der Flieger zurück nach München. Die Erlebnisse und Eindrücke der Reise werden alle Teilnehmer aber noch lange begleiten.

 

Die diesjährige große Bauingenieurexkursion fand vom 15.03.2019 bis zum 25.03.2019 statt. Das Motto der Studienreise lautete FAB_IN_CHINA und kann unter dieser Adresse auch noch einmal bei Instagram nacherlebt werden.