Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen

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21.11.18 | Architektur

Wie sieht der Supermarkt der Zukunft aus?

Studierende entwerfen Supermarktkonzept und gewinnen Ankauf

Modell des entworfenen Supermarktes (Foto: Vanessa Mrasek und Laura Schaller)

Darstellung der verschiedenen Ebenen des Supermarktgebäudes im Grundrissplan (Foto: Vanessa Mrasek und Laura Schaller)

Die beiden Architektur-Studentinnen Vanessa Mrasek und Laura Schaller, sowie Matthias Burkart, Michael Schuster und Marei Röding bei der Preisverleihung (Foto: alinea.design)

Mit der Neueröffnung eines Supermarktes steigen auch die Erwartungen der potentiellen Kunden. Individuell, smart und anders muss er sein. Dies ist eine große Herausforderung für jeden Architekten. Vanessa Mrasek und Laura Schaller von der Fachhochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt stellten sich dieser und erarbeiteten ein Konzept, das sogar die Jury des VfA (Vereinigung freischaffender Architekten Deutschlands) Studentenwettbewerbs begeisterte. 

Begonnen hat alles im vierten Semester im Kurs „Entwerfen IV und Gestalten III“, das von Frau Prof. Voitländer, Herrn Prof. Niese und der Lehrbeauftragten Julia Dilmar betreut wurde. Die Studierenden erhielten die Aufgabe, ein innovatives und zukunftsorientiertes Konzept für einen Supermarkt zu entwerfen. Von Beginn an war den beiden Entwurfsverfasserinnen klar, dass dieser Markt zukunftsorientiert, offen und hell sein soll. Ein zentral gesetzter Innenhof prägt daher den Entwurf entscheidend und sorgt für eine natürliche Belichtung der Verkaufsflächen.

Das Neue und Unerwartete ist jedoch, dass die Einkaufsfläche sich nicht nur um den Innenhof herum entwickelt, sondern zusätzlich eine Stockwerkhöhe überwindet. Der Kunde gelangt über Rampen zu den jeweiligen Podesten, auf denen die verschiedenen Produktsparten zu finden sind. Nachdem der Kunde die Kassen durchlaufen hat, wird er automatisch zu den Aufzügen geleitet, die ihn wieder nach unten zum Eingang oder in die tiefer gelegene Parkgarage führen. Diese ist ebenfalls nach dem gleichen Rampenprinzip aufgebaut.

Die beiden Architekturstudentinnen reichten das Projekt bei dem VfA Studentenwettbewerb „Germany‘s Next Top-Supermarkt ­– Erlebnismärkte statt Ladenkisten“ ein und überzeugten damit die Jury so sehr, dass es zu einem Ankauf gekommen ist. Die feierliche Verleihung fand Ende Oktober in Görlitz statt.