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25.06.19 | Architektur

Tragwerkstest 2019: Hält es oder hält es nicht?

Alljährlicher Tragwerkstest der Architekten und Vorstellung des neuen Betonkanus der Bauingenieure

Impressionen vom Tragwerkstest 2019.

Letzte Vorbereitungen der Studierenden vor dem großen Tragwerkstest. // Foto: Christina Rüttinger

Das erste Modell wurde an seine Grenzen der Belastbarkeit gebracht und knickte ein. // Foto: Christina Rüttinger

Die Mitarbeiter der FHWS helfen den Studierenden bei der Anbringung ihrer Brückenkonstruktion. // Foto: Christina Rüttinger

FHWS-Mitarbeiter Carsten Schäfer befüllt einen Eimer mit Wasser. // Foto: Christina Rüttinger

Prof. Dr. Christian Fischer stellt den Anwesenden das Projekt Betonkanu und das Ergebnis vor. // Foto: Christina Rüttinger

Die Studierenden Veit Sauer und Anna Kreß taufen das Rennkanu auf den Namen „Kamuh“. // Foto: Christina Rüttinger

Auch in diesem Jahr fand Mitte Juni auf dem Parkplatz der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen wieder der alljährliche Tragwerkstest statt. Studierende des zweiten Semesters Architektur erhielten im Kurs „Tragwerksentwurf II“ vorab eine Aufgabe und mussten das Ergebnis an diesem Tag einem breiten Publikum präsentieren. Ziel in diesem Jahr war es, eine sechs Meter weit gespannte Brückenkonstruktion aus Holz mit maximal 7,5 kg Gewicht zu entwickeln und zu bauen, die mindestens drei Liter Wasser als Last tragen sollte.

Die Veranstaltung ist ein jährlicher Höhepunkt an der FAB, bei dem auch die Mitarbeiter der Fachhochschule tatkräftig mitwirken. Vom Wiegen der Modelle über das Verankern und Befüllen der Eimer bis hin zur Erfassung der Messwerte sind alle involviert.

Ebenfalls besonders ist an der Veranstaltung, dass hier Theorie und Praxis zusammenkommen. Die Studierenden können selbst erleben, wie stabil die selbstentwickelten Konstruktionen am Ende wirklich sind.

In der Pause stellten die Studierenden des vierten Semesters Bauingenieurwesen ihre Kanus für die 17. Deutsche Betonkanu-Regatta Ende Juni in Heilbronn vor. In dem alle zwei Jahre stattfindenden Rennen treten Betonkanus von verschiedensten Hochschulen aus ganz Deutschland gegeneinander an. Da wollten die Studierenden unbedingt dabei sein und zeigten in den vergangenen Monaten entsprechend viel Engagement, was nun zu sehen ist, so Prof. Dr. Christian Fischer, Leiter des Projektkurses.

Im Weiteren stellten die Studierenden Veit Sauer und Anna Kreß die Kanus im Detail vor: Das Rennkanu „Kamuh“, welches sowohl im Männer-, als auch im Damenrennen an den Start gehen wird, sowie das Doppel-Kanu der freien Klasse. Letzteres wird durch ein Modell der Würzburger alten Mainbrücke im Maßstab 1:10 kreativ verbunden. Im Stile einer Schiffstaufe wurde das Rennkanu im Anschluss mit Sekt getauft.

Danach wurden die restlichen Tragwerke ihrem Test unterzogen. Am Ende stellten sich 19 Teams der Belastungsprobe, die von Prof. Dr. Harald Bergner moderiert wurde. Einige der Modelle hielten dem Gewicht sehr lange stand. Rund 18kg konnten einige Brücken tragen, ehe sie versagten.

Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen ging es anschließend bei Bier und Bratwurst mit dem offiziellen Sommerfest weiter, welches vom vierten Semester Architektur organisiert wurde.

 

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Mainpost vom 28.06.2019