Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen

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17.04.19 | Architektur

Das war die "Eierfeier 2019"

Mit Räuber GuBeplotz und Schirmer, dem Lokomotivführer, wandelten Studierende und Professoren die Welt zur Bühne

Absolventen des Studiengangs Architektur luden mit ihrer „Würzburger Puppenkiste“ ein zur „Eierfeier“ mit professoralen Marionettenfiguren. // Foto: Leander Teichmann

Auf der einen Bühne traten die Marionettenfiguren in Filmsequenzen auf: Sie nahmen die Professoren humoristisch aufs Korn und imitierten Arbeitsaufträge sowie charakteristische Redewendungen. // Foto: Katja Klein - FHWS

Bearbeitung der 3D-Köpfe am Rechner // Foto: Lucas Schäfer

Detailgetreue Bemalung der 3D-Köpfe von Hand // Foto: Leander Teichmann

In der „Schneiderei“ erhielten die kleinen Holzgerippe ihre prächtigen Gewänder. // Foto: Janina Ehrmann

13 Marionettenfiguren erstellten die Absolventen für ihre „Würzburger Puppenkiste“. // Foto: Katja Klein - FHWS

Die vier Studenten Leander Teichmann, Nikolaus Naser, Lucas Schäfer und Alexander Heimbuch konstruierten die Marionetten und nahmen später mit ihren Figuren die einzelnen Handlungsszenen auf. // Foto: Nikolaus Naser

Während Kasper und Seppel die verwirrte Großmutter auf die Bank setzten und sie mit einem großen Schluck Wein stärkten, suchte der Wachtmeister nach der Kamera, die Räuber GuBeplotz gestohlen hatte. // Foto: Katja Klein - FHWS

Mit märchenhaft anmutenden Riesenstiften zeichneten die Fakultätsangehörigen verzerrte Bilder nach und stellten sich anschließend der studentischen Jury. // Foto: Katja Klein - FHWS

Plakat zur „Eierfeier“ // Alexander Heimbuch

Wenn das Publikum aufgerufen wird, gemeinsam lautstark nach Kasper zu rufen, befindet man sich normalerweise mit kleinen Menschen in einem Kindertheater. Nicht so bei der „Eierfeier“ mit der „Würzburger Puppenkiste“: Hier wandelten die Absolventen der Studiengangs Architektur an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt in edlen Abendroben, während die Professoren und Mitarbeiter der Fakultät als Großmutter verkleidet, mit Spielzeug-Pistolen ausgestattet, als Lokführer im Blaumann erkennbar oder mit Watschelfüßen durch die Festhalle liefen. Eine Abschiedsfeier der besonderen Art.

Nach einleitender Fanfarenmusik und der studentischen Begrüßung auf der Bühne führte der Märchenerzähler ein ins Geschehen der kunterbunten Phantasiewelt mit Schirmer, dem Lokomotivführer, Kasper, Seppel, dem Räuber GuBeplotz und der verwirrten Großmutter - sowohl mit echten Professoren, als auch mit deren 3D-Abbildern als Marionettenfiguren. 

Gespielt wurde auf zwei Bühnen – auf der einen traten professorale Marionettenfiguren auf, die die Absolventen in aufwendiger Detailarbeit selbst angefertigt hatten. Die Szenen nahmen sie anschließend in Filmsequenzen auf und spielten diese bei der „Eierfeier“ ein. Auf der zweiten Bühne traten Mitarbeiter sowie Professoren als engagierte Schauspieler in verschiedenen Stücken auf und amüsierten das Publikum.

Zum anderen wurden sie in kleinen Wettbewerben von Studierenden dazu aufgefordert, in die Welt der Architektur einzutauchen und mit märchenhaft anmutenden Riesenstiften verzerrte Bilder nachzuzeichnen oder auf Plänen mit Häusern oder Stadtteilen herauszubekommen, in welchem Maßstab diesen vorliegen und um welche Stadt es sich handeln könnte.

Im zweiten Teil der Absolventenfeier führten Studentinnen der Fakultät einen Tanz gemeinsam mit dem Schreinermeister der Werkstatt auf mit dem Titel „Carsten und die Wunderbierflasche“. Anschließend wurden die „Erstis aus dem Eis“ parodiert auf Basis des „Urmel aus dem Eis“. Auch die Baukonstruktionsschule von „Professor Habakuk Bidmon“ kam nicht zu kurz, bei der die „Architektiere“ erraten mussten, welcher Kollege welchen charakteristischen Spruch während des Studiums von sich gegeben hat.

Ehe die Absolventen die studentische Bühne verließen und sich als junge Architekten nicht mehr mit Spiel-, sondern mit Konstruktionsplänen befassen, feierten sie gemeinsam mit dem Bühnenpersonal und den Ehemaligen, bis der Vorhang sich schloss.