Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen

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05.04.19 | IPB

Abschlusspräsentationen der Masterabsolventen

Von der Revitalisierung verlassener Bergdörfer über künstliche Intelligenz in der Medizin bis hin zu Vertical Farming in einem ehemaligen Fußballstadion

Fotokollage der Abschlussarbeiten aus dem WS 2018-19

Modell der Abschlussarbeit 'Albergo Diffuso' // Foto: Kai Gutheil

Planzeichnung der Stadt Bad Kissingen // Zeichnung: Katharina Heger

Schaugrafik einer möglich räumlichen Veränderung in der Medizin // Grafik: Annika Neff

Perspektivische Ansicht des umfunktionierten Fußballstadions // Ansicht: Theresa Wahler

Mitte März war es wieder soweit: die Absolventen des Masterstudienganges Integrales Planen und Bauen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt präsentierten ihre Abschlussarbeiten der Öffentlichkeit. Jede Arbeit überzeugte für sich und spiegelte das integrale sowie interdisziplinäre Denken des Studiengangs wider.

So auch die Arbeit von Kai Gutheil. Er verfolgte die Idee des ´Albergo Diffuso´ (ital. `Verstreutes Hotel´), mit welcher versucht wird, alte und größtenteils verlassene Bergdörfer wieder zu beleben, indem Gebäude aufgekauft und zu einzelnen Hotelbausteinen umfunktioniert werden. Für seine Abschlussarbeit übertrug Gutheil das Konzept auf das italienische Dorf Campo di Brenzone.

Katharina Heger hingegen widmete sich dem Problem vieler ländlicher Innenstädte, dem Leerstand. Am konkreten Beispiel von Bad Brückenau erstellte Sie Analysen der gegebenen städtischen Strukturen sowie deren Umgebung und ergänzte diese innerhalb visionärer Denkweisen. Ziel war es ein Konzept für die Bürger der Stadt zu entwickeln.

Auch aus dem Bereich der Medizin gab es eine Abschlussarbeit zu sehen. Annika Neff hat sich in ihrer Masterarbeit mit zukünftig qualitativen sowie quantitativen räumlichen Veränderungen von Gesundheitsbauten bedingt durch die Digitalisierung befasst. Mittels Analysen und Experteninterviews entwickelte sie Zukunftsszenarien, in denen die künstliche Intelligenz in der Diagnostik eine wichtige Rolle spielt.

Neben vielen weiteren Arbeiten gab es auch eine grüne Abschlussarbeit zu sehen. Theresa Wahler erarbeitete das Konzept „PlantPower“, hinter dem die Umfunktionierung eines ehemaligen Fußballstadions zu einer „Kraft und Pflanzen Fabrik“ steckt. Ein gut durchdachtes Bewässerungs- und Belüftungssystem soll es möglich machen im Stadion Gemüse vertikal anzubauen sowie Fischzucht zu betreiben. Ein ressourcen- und flächeneffizientes System, das viel Potential hat.

Mit der Präsentation der Abschlussarbeiten endete das Masterstudium und der Start in die Berufswelt folgt. Die offizielle und feierliche Verleihung der Mastertitel erfolgt im Herbst gemeinsam mit den Masterabsolventen des Sommersemesters 2019.